DATEV, sevdesk & Agenda: E-Mail-Rechnungen automatisch weiterleiten
Rechnungsradar erkennt Rechnungen im Postfach und leitet sie automatisch an ein Buchhaltungs- oder Steuerberater-Postfach weiter. Für DATEV-nahe Prozesse, sevdesk, Agenda und weitere Systeme.

Kurzfassung
Rechnungsradar kann Rechnungen nicht nur direkt an Lexware Office oder BuchhaltungsButler übertragen. Für andere Buchhaltungsprozesse kannst du erkannte Rechnungen auch automatisch an ein Zielpostfach weiterleiten.
Das ist besonders praktisch, wenn du mit DATEV-nahen Prozessen, sevdesk, Agenda oder einer Kanzlei-Lösung arbeitest und dein Steuerbüro ein festes Belegpostfach nutzt.
Wichtig: Das ist keine native DATEV-API-Schnittstelle. Es ist eine E-Mail-Weiterleitung für erkannte Rechnungen. Genau diese saubere Einordnung ist wichtig, weil viele kleine Unternehmen und Kanzleien ohnehin über Postfach-Prozesse arbeiten.
Für wen ist die Weiterleitung sinnvoll?
Die Funktion passt, wenn deine Buchhaltung nicht direkt per API angebunden ist, aber Belege per E-Mail entgegennehmen kann.
Typische Setups:
- du sendest Belege an ein Steuerberater-Postfach
- deine Kanzlei nutzt ein Mandantenpostfach
- dein DATEV-Unternehmen-online-Prozess beginnt mit einer Beleg-E-Mail
- du nutzt sevdesk, Agenda oder ein anderes Tool mit E-Mail-Eingang
- du willst Rechnungen zentral sammeln und später exportieren
Rechnungsradar übernimmt dabei den nervigen Teil davor: Rechnungen im Postfach finden, relevante Anhänge erkennen und nur die passenden Belege weitergeben.
Wie der Ablauf funktioniert
Der Prozess bleibt bewusst einfach:
- Du verbindest dein E-Mail-Postfach mit Rechnungsradar.
- Rechnungsradar erkennt neue Rechnungen und Belege automatisch.
- Du hinterlegst ein Zielpostfach für Buchhaltung oder Steuerbüro.
- Erkannte Rechnungen werden automatisch an diese Adresse weitergeleitet.
Damit musst du Rechnungen nicht mehr manuell aus Gmail, Outlook, GMX oder Web.de zusammensuchen und einzeln an deine Buchhaltung schicken.
Warum nicht einfach alle E-Mails weiterleiten?
Eine normale Weiterleitungsregel im Postfach klingt erstmal ähnlich. In der Praxis hat sie aber ein Problem: Sie leitet zu viel weiter.
Dann bekommt die Buchhaltung auch:
- Versandbenachrichtigungen
- Login-Mails
- Newsletter
- Angebotsmails
- interne Rückfragen
- E-Mails ohne relevante Belege
Rechnungsradar setzt davor einen Filter: Erst wird geprüft, ob eine E-Mail wirklich eine Rechnung oder einen relevanten Beleg enthält. Danach wird weitergeleitet.
DATEV sauber erwähnen, ohne falsche Versprechen
Viele Unternehmen sagen "DATEV", meinen aber eigentlich den Prozess mit ihrem Steuerbüro: Belege sammeln, weitergeben, prüfen lassen und im Kanzlei-System verarbeiten.
Genau dafür ist die Weiterleitung gedacht. Rechnungsradar ersetzt keine DATEV-Freigabe, keine fachliche Prüfung und keine Kanzlei-Software. Es sorgt dafür, dass Rechnungen aus dem Postfach zuverlässig an der richtigen Stelle ankommen.
Wenn dein Steuerbüro dir eine feste Belegadresse gibt, kannst du diese Adresse als Zielpostfach nutzen.
Beispiel: Rechnung aus Gmail an das Steuerbüro
Ein typischer Ablauf sieht so aus:
| Schritt | Ohne Rechnungsradar | Mit Rechnungsradar |
|---|---|---|
| Rechnung kommt an | landet irgendwo im Postfach | wird automatisch erkannt |
| Beleg finden | manuell suchen | läuft im Hintergrund |
| Weitergabe | einzeln weiterleiten | automatisch an Zielpostfach |
| Kontrolle | Steuerbüro prüft später | Steuerbüro prüft später |
Die fachliche Prüfung bleibt gleich. Nur der Weg vom Postfach zur Buchhaltung wird zuverlässiger.
Welche Systeme passen?
Die Weiterleitung eignet sich für alle Setups, bei denen ein Zielpostfach Teil des Prozesses ist:
- DATEV-nahe Kanzlei- oder Mandantenprozesse
- sevdesk-Workflows mit Beleg-E-Mail
- Agenda- oder Kanzlei-Postfächer
- Steuerberater-Postfächer
- interne Buchhaltungsadressen wie
buchhaltung@oderrechnung@
Wenn du Lexware Office oder BuchhaltungsButler nutzt, ist die direkte Integration meist die bessere Wahl. Wenn dein System keinen direkten Import anbietet oder dein Steuerbüro über E-Mail arbeitet, ist die Weiterleitung der pragmatische Weg.
Was du für die Einrichtung brauchst
Du brauchst nur drei Dinge:
- ein verbundenes E-Mail-Postfach in Rechnungsradar
- eine Zieladresse für Buchhaltung oder Steuerbüro
- eine kurze Entscheidung, welche Belege weitergeleitet werden sollen
Danach läuft der Prozess im Hintergrund. Neue Rechnungen werden erkannt und an das Zielpostfach weitergegeben.
Fazit
Nicht jede Buchhaltungssoftware braucht sofort eine tiefe API-Integration. Für viele kleine Unternehmen ist der wichtigste Schritt: Rechnungen müssen zuverlässig vom Postfach zur Buchhaltung kommen.
Mit der automatischen Weiterleitung kannst du Rechnungsradar auch dann nutzen, wenn du mit DATEV-nahen Prozessen, sevdesk, Agenda oder einem Steuerberater-Postfach arbeitest.
Das Ziel ist simpel: weniger Suchen, weniger manuelles Weiterleiten, weniger fehlende Belege.
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Häufige Fragen
Hat Rechnungsradar eine direkte DATEV-Schnittstelle?
Nein, in diesem Setup geht es nicht um eine native DATEV-API. Rechnungsradar erkennt Rechnungen im Postfach und leitet die passenden Belege automatisch an ein definiertes Zielpostfach weiter.
Funktioniert das auch mit sevdesk, Agenda oder Kanzlei-Software?
Ja, wenn dein Prozess ein E-Mail-Postfach als Eingang akzeptiert. Rechnungsradar kann erkannte Rechnungen an dieses Zielpostfach weiterleiten.
Was ist der Unterschied zu Lexware Office oder BuchhaltungsButler?
Lexware Office und BuchhaltungsButler können direkt angebunden werden. Bei DATEV-nahen oder anderen Setups läuft die Übergabe bewusst über ein Zielpostfach.
Kann ich das mit meinem Steuerberater nutzen?
Ja. Viele Kanzleien arbeiten mit festen Beleg- oder Mandantenpostfächern. Genau dorthin können erkannte Rechnungen weitergeleitet werden.
Über Hannes Diedrichsen
Gründer von Rechnungsradar. Hilft Freelancern und Selbstständigen, ihre Buchhaltung zu automatisieren und Zeit zu sparen.
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